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Entwicklung des Junghundes
ab 18 Monaten

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Winterwunderwelt

Schnee - endlich Schnee!

unser Schneewart im Alter von 21 Monaten

Wenn Carla die Beißwurst erbeutet hat, hoppelt sie imponierend und provozierend durch den Schnee, um Argus zum Weiterspielen und Nachjagen zu animieren.

spielerischer Hochkampf

Wie alle Hovawarte lieben unsere Beiden wilde Rauf- und Rennspiele mit hohem Bewegungsaufwand.
Die Bewegungen unseres Pärchens sind gut aufeinander eingestellt und stark formalisiert.

So ein Spiel unter vertrauten Hunden wirkt fast wie ein Tanz
- wildes Hovi-Dancing ;-))


Spielkampf mit Maulaufreißen mit extremem Zähneblecken

Unsere Hunde kennen sich natürlich genau und wissen sich einzuschätzen. Einander fremde Hunde würden kaum so miteinander spielen, denn solche Kampf- und Beißspiele können leicht kippen, so dass es zu Aggressionen kommt. Unser Pärchen kann sich dagegen voll vertrauen, dass nichts "passiert". Trotzdem haben wir Menschen immer ein Auge darauf. Wenn der Rüde mal überbordet, wird er von uns gebremst.

Spielkampf - Carla greift an


Die Entwicklung des Junghundes vom 1 1/2 bis 2 1/2 Jahren
dritte Angstphase und zweite Pubertät

Im alter von 1 1/2 bis 2 1/2 Jahren reift der Junghund seelisch aus. Bei vielen Hunden kann man nun eine erneute Angstphase beobachten, die aber nicht voll ausgeprägt ist und deshalb manchmal nicht bemerkt wird. Manche Hunde, vor allem Rüden, zeigen in dieser Phase angstaggressives Verhalten, ähnlich wie in der Pubertät, das von den Besitzern irrtümlich oft als Dominanzaggression interpretiert wird. Wenn Hundehalter von ihren eigenen Hunden ernsthaft bedroht und gebissen werden, dann passiert das häufig in diesem Alter.

Wir Menschen müssen nun unsere Führungsrolle besonders überlegt spielen. Ihr Hovawart stellt Sie nun nicht durch sein ungebührliches Benehmen auf die Probe, sondern einfach indem er sich sorglos verhält und Ihre Wünsche nicht beachtet. Lassen Sie es ihm nicht durchgehen, wenn er Ihre Autorität in Frage stellt. Das ist vor allem jetzt wichtig, da er bald erwachsen wird. Wenn Sie ihn nicht sofort zur Vernunft bringen, kann er die Botschaft erhalten, dass seine neue Reife und körperliche Kraft es ihm erlauben, Ihre Autorität zu missachten. Zeigen Sie ihrem Gernegroß welches Verhaltens erwünscht ist, indem Sie ungebührliches Verhalten sofort unterbrechen und ordentliches Benehmen mit Lob oder Futter bestärken. Jetzt entscheidet sich das weitere Zusammenleben!

18 Monate sind ein "magisches" Alter. Haben Sie bisher in Ihren Erziehungsbemühungen versagt, so bekommen Sie nun die Rechnung präsentiert. Jetzt manifestiert sich das Bild von Soll und Haben auf dem Konto der Jugendentwicklung. Nun zeigt der Hund uns, was er von unseren Erziehungskünsten hält und zahlt alle unsere Erziehungsfehler auf Heller und Pfennig zurück. Jetzt können plötzlich Probleme auftauchen, mit denen man nicht gerechnet hat: Bissigkeit anderen Hunden gegenüber, Zurechtweisung von Kindern... In Wirklichkeit aber haben sich diese Probleme schon lange vorbereitet. Der Hund ist nur inzwischen reif genug geworden auch umzusetzen, was er vorher vielleicht spielerisch übte.

Wurde der Hund bisher zu hart behandelt, fehlt ihm nun das Urvertrauen zu uns. Nun steigt die Gefahr, dass der Hovawart gegen die ständige Unterdrückung durch seinen Herrn revoltiert, wenn dieser nur Tyrann aber kein Leitbild als sozial hochstehender Rudelführer war. Wurde der Hund auf der anderen Seite nicht konsequent genug erzogen und hat im Familienverband niemand gefunden, der wirklich das Sagen hat, kann es bei dominanten Hunden zum Aufstand kommen, zur Rangumkehr, zur "Beißordnung". In der Rolle des Rudelführers dreht der Hund den Spieß um und versucht, seine menschlichen Partner nach seinen Vorstellungen zu "erziehen".

Der letzte, der dann gebissen wird, ist der Hund: ab ins Tierheim. Achten Sie mal darauf, in welchem Alter viele Hunde als angeblich "nicht erziehbar" ins Tierheim abgeschoben werden. Meist ist das im Alter von 1 bis 2 Jahren der Fall. Aber ist das wirklich ein Grund, sich einfach eines Lebewesens zu entledigen?? Mit Kindern macht man das doch auch nicht!!! Wenn es wirklich dazu kommt, kann man die Fehler sehr oft beruhigt beim Hundehalter suchen. Beim neuen Besitzer sind diese schwierigen Hunde womöglich dank kompetenter Führung völlig problemlos.

Das Knochenwachstum ist mit 18 Monaten abgeschlossen und der Hund hat seine endgültige Größe erreicht. Richtig ausgewachsen sind Hovawart-Hündinnen erst mit 3-4 Jahren und Hovawart-Rüden werden bis zum 5. Lebensjahr noch kräftiger.

Der Hovawart und die anderen Hunde
Auch das Verhalten gegenüber fremden Hunden ändert sich nun bei den meisten Hovis. Viele erwachsene Hovawarte sind etwas eigen(brötlerisch). Sie wollen nicht mehr mit anderen Hunden spielen sondern einfach nur in Ruhe gelassen werden. Alte Bekannte werden weiterhin toleriert, auf neue Hundebekanntschaften legen sie aber keinen Wert mehr oder sind zumindest sehr wählerisch. Man sollte akzeptieren, dass viele Hovawarte nicht zu den Hunden gehören, die andere Hunde brauchen, um glücklich zu sein.
Von einem selbstbewussten, stark territorial orientierten Schutz- und Wachhund wie dem Hovawart kann man nicht erwarten, dass er sich mit allen anderen Hunden verträgt, die in seinen Augen Eindringlinge in sein Revier sind, vor allem, wenn es intakte Rüden sind. Ein erwachsener Hovawart empfindet schon die aufgestellte Rute des anderen Hundes als Provokation und antwortet entsprechend.

Es ist eigentlich bei allen erwachsenen Hovis normal, dass man bei Hundebegegnungen auf das Geschlecht des anderen Hundes achtet. Gleichgeschlechtliche Kontakte sind immer problematisch. Um Konfrontationen zu verhindern, muss man immer ein wachsames Auge auf seinen Hovawart haben. Als Hovi-Halter sollte man sich von der Vorstellung verabschieden, entspannt träumend durch Wald und Flur zu schlendern.

Spätestens jetzt muss der Hovawart lernen, dass er sich fremden Hunden gegenüber genauso zu benehmen hat wie fremden Menschen gegenüber: nämlich anständig. Da sollte man keinerlei Ausnahmen dulden und das aufgeblasene Getue von Anfang an unterbinden. Jedesmal, wenn der Hund dominantes Gebaren zeigt, sollte man ihn ermahnen, z.B. mit einem in drohendem Tonfall gesprochenen "Nein" oder "Lass das". Es sollte zumindest möglich sein, an der Leine anständig an anderen Hunden vorbeizugehen und diese nach Möglichkeit zu ignorieren (Tipps gegen Pöbeln). Noch besser ist es, wenn er sich auch im Freilauf jederzeit auf Wunsch seines Hundeführers abwendet bzw. abrufen lässt. Wichtig ist, dass man bei Hundebegegnungen in Bewegung bleibt und dass die Hunde genügend Platz haben, sich auszuweichen. Alle Hundeführer sollten Stänkereien sofort verbieten.

Fortsetzung: 2 Jahre alt - Zeit der Reife / Sollten Hunde wirklich immer miteinander spielen?


Hovi-Humor

Da Hovawarte immer wieder unter temporärer Taubheit leiden, brauchen Hovi-Besitzer bekanntlich viel Geduld und Humor.
Umso besser können sie die Zwischenphasen genießen, in denen es mal gut geht.

Hier für alle Leid geplagten Hovi-Besitzer ein paar Beiträge von Leidensgenossen:

Ilona E.:
Ein häufig beobachtetes Phänomen ist, dass halbstarke Hovis ihre Ohren auf Durchzug schalten.
Durchzug ist wie Zugluft ein rein physikalisches Problem, das zum Lüften der Hängeohren von Hovawarten gern angewandt wird, um unnütze Hörreize in Form von Kommandos heraus zu katapultieren. Besonders zu Zeiten alternierender Hörwahrnehmungen und visueller Kontrastreize in Verbindung mit sanften Umgangsformen seitens der Führung sowie auch einer sich anbahnenden Läufigkeit ist dieses Phänomen immer wieder zu beobachten.
Häufiges Hochklappen während ausgedehnter Streifzüge über Wiesen aber auch das geschickte Weghören in Akutsituationen sind deutlich wahrnehmbare Anzeichen einer häufig damit einhergehenden, periphären Schwerhörigkeit, die nur unter Einsatz homöopathischer Geduldsglobuli geringfügig eindämmbar ist.
Inwieweit ein langfristiger Heilungserfolg prognostizierbar ist, darüber sind sich die Forscher der Uni Hovawartus-Canidibus noch uneins. Längere
Forschungsreihen stehen noch an. Dafür werden noch freiwillige Hündinnen jeglichen Alters gesucht.
Prof. Dr. Dr. Auditivus Problematicus
Universität Hovawartus Canidibus

Anette:
Meine Maus ist jetzt 19 Monate alt und hat vor kurzem mal wieder so eine Phase gehabt. "Frauchen? Hast Du was gesagt? Was sollte ich noch mal tun? Sollte ich überhaupt was tun? Hab aber keine Luhuuust!!!!! Pöh, mach' ich nich!" GRRRRR!
Momentan jedoch versucht sie mich in Sicherheit zu wiegen! Sie läuft neben mir hier, schaut mich an und fragt: "Liebstes Frauchen, was kann ich noch für Dich tun?????" *Schmelzblick*

Susanne:
Kaum die 1. Pubertät überstanden sind wir jetzt mitten in der 2. Pubertät.
Mein ob seiner Schönheit und seines Gehorsams viel gelobter Hasebär verwandelt sich von Zeit zu Zeit in einen unbeschreiblichen Dickkopf, der zum Erreichen eines mir oft unergründlichen Ziels plötzlich und unerwartet alles, was er je gelernt hat, vergisst.
Hovi-Demenz? oder: "Ich nehm den Mega-Rüffel gerne an - liebes Fraule - später - aber jetzt geh' ich erst mal meiner Wege!"
S
eltsam ist folgendes: Im Umgang mit seinem Katerle - baucht es nur ein leises gehauchtes: "Axele nicht so fest" - schon ist der Axl-Bär ein wandelndes schlechtes Gewissen, total geknickt.
Aber kaum draußen, der eigenen Nase nach, ist derselbe Hund immun gegen fast jeden Tadel!
Da bleibt nur eins: dranbleiben, nicht nachgeben, nicht nachlassen, nicht verzweifeln, mehr Humor als der Hund haben = die vielbeschriebene Konsequenz.

Svena:
... und ich dachte immer mein Hund befindet sich in einem Funkloch o.ä. wenn er mich ignoriert .
Durchhalten heißt die Devise.
Ich könnte ihm den Hals umdrehen an diesen Tagen: "Nö Frauchen, heute nicht!"

Petra:
Nur "nicht hören" geht ja noch, das könnte man zur Not auf die Hängeohren schieben.
Bei uns sieht das zuweilen so aus:
Ich: "Ariiiiistoooo! Koooohommm!!!!"
Er: "Jaha, ich habs gehöhöört, ich bin ja nicht tauhaubb!" (bleibt stehen und schaut zu mir)
Ich: "Uuuuund????"
Er: "Gleeeiiiheich!" (schaut zu allen Seiten, ob es irgendwo nicht vielleicht doch noch was Interessanteres gibt)
Ich: "Jetzt komm endlich!"
Er: (dreht sich um, läuft in die andere Richtung)
Ich: "Dann geh ich eben alleine früüüühhhstücken!"
Er: "Bin ja schon fast gleich daha!" (schnüffel - renn - Beinheb)
Irgendwann entscheidet er (natürlich selbständig) doch noch zu kommen.
Er: "Warum schaust Du denn so böse?" (anstubs) "Ich hab mich doch so beeilt! Gibts dafür eine Beloooohhhnung?

Alexandra:
Bei Krümel noch von Pubertät zu sprechen wäre wohl etwas optimistisch, Altersstarrsinn wäre da wohl passender, aber egal welchen Namen das Kind hat, der Knabe gehorcht zu 99% superlieb, gerade neulich im Angesicht von zwei dicken, fetten Rehböcken ein perfektes und schnelles Platz in mind. 30 m Entfernung von mir (da hätte ich ihn herzen und küssen können habe ich dann auch gemacht als ich endlich bei ihm ankam).
Zwei Tage später in völlig unspektakulärer Umgebung und nur 3 m von mir entfernt - völlige Taubheit, keine Reaktion, einfach nur schnüffeln und "lülülü, das Leben ist so schön, wenn man mal seine Ruhe hat". Habe ihn dann wortlos am Halsband mitgenommen, bis er wieder aufgewacht war.

Fortsetzung: endlich erwachsen! - ab 3 Jahre

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Entwicklungsphasen vom Welpen bis zum Senior

Hunde werden unschuldig geboren. Sie werden das, was der Mensch aus ihnen macht.

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- Grundregeln der Hundeerziehung: Verständigung, natürliches Lernen, "Nichts ist umsonst", unerwünschtes Verhalten ändern

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