Auch ein Hovi fängt klein an:

Wollig, wuschelig, einfach wonnig:
unser "Plüsch" in der Welpenspielgruppe

 


"Hurra, jetzt geht's in die Welpengruppe"

"Hallo, wer seid ihr denn?" - Spielaufforderung

"Sollen wir mal ein Tänzchen wagen??"

Hacke - Spitze - 1 - 2 - 3 ....


Wer
hat die größte Klappe?
Auch gefährlich Aussehen will gelernt sein. Beide Hunde versuchen möglichst viel Eindruck zu machen, obwohl die Milchzähnchen noch nicht allzu furchterregend aussehen
.

Hunde spielen auf die gleiche Art, wie sie auch miteinander kämpfen. Schon bei diesen ausgelassenen Welpenspielen sieht man im Grunde die gleichen Verhaltensweisen wie bei den 'Großen':'drohende' Spielaufforderung, abschätzendes Umkreisen, Taktik und Imponiergehabe, aber auch viele Beschwichtigungsgesten. Bereits in diesem 'zarten' Alter wird die Basis für die spätere Rangordnung gelegt.

Welpenerziehung Welpenspielgruppe Stubenreinheit Beißhemmung
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Schnäbeleien

mehr:
Bilder von der Welpenspielgruppe einer Hundeschule
Bilder von Prägespieltagen beim RZV

Stubenreinheit Welpenerziehung Welpen Erziehungstipps erste Tage mit einem Hundewelpen Welpenerziehung Leinenführigkeit Welpe ist ängstlich

Welpenspielgruppen
Was Hündchen nicht lernt...

Wenn die Welpen vom Züchter an die frisch gebackenen Hundebesitzer abgegeben werden, sind sie plötzlich allein. Mit der Herausnahme aus der Geschwistergruppe ist der Sozialkontakt des Welpen zu anderen Hunden erst einmal abgebrochen worden. Doch ist die Phase der Sozialisation zu dieser Zeit noch nicht abgeschlossen und die arttypischen Verhaltensweisen haben sich noch nicht gefestigt. Es genügt nicht, dass der Welpe nun einige Hunde aus der Nachbarschaft kennen lernt. Er muss auch gerade zu Gleichaltrigen Kontakt haben. Der Umgang von Welpen mit Hunden im Alter von 6-12 Monaten ist dagegen wenig sinnvoll. Diese Halbwüchsigen wissen nicht wohin mit ihrer Kraft und würden Ihren Welpen evtl. immer wieder über den Haufen rennen. Eine gute Gelegenheit, dem Welpen Kontakt zu gleichaltrigen Hunden wieder zu ermöglichen, sind Welpenspielguppen.

Eine gute Welpenspielgruppe erkennt man u.a. daran, dass die Spieleinheiten kurz sind und die Menschen sich derweil auf die Hunde konzentrieren anstatt zu "schwätzen". Wenn ein Welpe anfangs bei seinem Menschen Schutz sucht, sollte man ihm diesen Schutz auch bieten. Dabei sollte man seinen Welpen nicht ansprechen, sondern ignorieren, ihn aber gegen andere Welpen abschirmen. Man sollte die Welpen auch nicht einfach nur "machen" lassen. Die Welpen dürfen streiten, aber wenn ein Hund einen anderen immer wieder mobbt und nicht in Ruhe lässt, obwohl dieser sich korrekt unterworfen hat, bekommt er eine Auszeit. Auch wenn der Gejagte die anderen immer wieder provoziert, bekommt er eine Auszeit. Für die Auszeit sollten die Hunde von ihren Besitzern gerufen/herangelockt und angeleint werden. Sie dürfen sich das Spiel der anderen vorübergehend nur noch von außerhalb des Zaunes ansehen. Dabei sollten die Besitzer nicht auf ihren Hund einwirken, sondern ihn einfach ignorieren, bis er sich beruhigt hat und entspannt. Erst dann darf er wieder mit den anderen Welpen spielen. Gut organisierte Welpenspielstunden sind streng unterteilt nach Altersgruppen. Die Zahl der Welpen sollte 8 nicht übersteigen mit einem Altersunterschied von maximal 4-5 Wochen und das Hauptaugenmerk muss auf das Spielen gelegt werden Darüber hinaus sollte immer wieder eine kleine optische und akustische Reizwelt aufgebaut werden, in der die Welpen neue Dinge entdecken und spielerisch lernen. In der Welpengruppe lernen die Welpen voneinander, wie man sich zankt und wieder verträgt. Und bei keiner anderen Gelegenheit hat ein junger Hund die Möglichkeit, so viele verschiedene Artgenossen seiner Altersstufe kennenzulernen. Die Teilnahme an einer Welpengruppe ist eine Investition in die Zukunft des Hundes, die sich im späteren Leben tausendfach auszahlen wird.
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Das gesellige Spiel zwischen möglichst gleichaltrigen Welpen spielt eine wichtige Rolle bei der Aufzucht geselliger und ausgeglichener Hunde. Das Spiel ermöglicht dem Welpen, auf nicht allzu ernste, manchmal entspannte, manchmal hochaktive Art, sein soziales Verhalten und sein Zusammenleben mit anderen Hunden zu verfeinern. Und da die verschiedenen Hunderassen sich auch in ihren Ausdrucksmöglichkeiten voneinander unterscheiden, müssen die Welpen auch "Fremdsprachen" lernen und Erfahrungen mit Mimik und Körpersprache anderer Rassen sammeln. Jeder lernt, wie man unterschiedliche Körpersignale, Augenkontakt, Stellung zueinander, Stimme usw. einsetzt, und eignet sich so die Feinheiten der hündischen Sprache und Kommunikation an. Die Entwicklung all dieser Verständigungsmittel ist lebenswichtig für die Organisation einer Gruppe sozialer Lebewesen. Im spielerischen Kampf können die verschiedenen Aspekte der sozialen Beziehungen und Konflikte erlernt und erprobt werden, und da eine Beißhemmung besteht ist die Verletzungsgefahr gering, auch wenn die Emotionen hohe Wellen schlagen.
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Im Spiel entwickeln die Welpen auch ihre jagdlichen Fähigkeiten wie Aufspüren, Packen, Festhalten, Ringen; sie benützen Spielsachen und andere handliche Gegenstände, um ihre Beute zu verteidigen und ihre gegenseitige Sozialstellung festzulegen. Der heranwachsende Welpe muss auch lernen, wie man bettelt, wie man unterwürfig etwas verlangt oder wie man besänftigt, will er im Rudel geduldet werden und darin überleben. Und dies ungeachtet des Rangs, den er in seinem zukünftigen Rudel einnehmen wird. Eine solche Erfahrung ist eine wesentliche Schulung für die Hunde, die sie befähigt, später zu kommunizieren, sich gesellig zu verhalten und sich mit anderen Hunden zu messen.
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Rüden können spielerischer veranlagt sein als Hündinnen, weil ein Großteil ihres Lernverhaltens sexuelle Annäherungen enthält, und weil sie oft eine Vorliebe für körperlichen Wettkampf wie Kräftemessen sowie Reiß- und Zerrspiele zeigen, denn in einem solchen Wettstreit gibt es Sieger und Besiegte, und dies gibt ihnen die Möglichkeit, ihre zukünftige Ranghöhe in der Meute abzuschätzen. Die Hündinnen sind weniger zum Spielen geneigt, weil sie sich weniger um ihren gesellschaftlichen Rang kümmern.
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Es gibt kaum etwas Erfreulicheres, als Jungtieren beim Spielen zuzuschauen, und obwohl die meisten Aspekte des Spiels durch detaillierte Beobachtungen rationell erklärt werden können, gibt es andere, die anscheinend keine logische Erklärung haben und für die Zwerge reine Erfahrungsspiele zu sein scheinen. Die Freiheit und die Unschuld ihrer Gefühlsausdrücke, und die Energie ihrer Handlungen sind anmutig und faszinierend.
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siehe auch: Leitfaden für Züchter und Welpenerwerber von Kynologos - sehr empfehlenswert!
Das Schweizer Hundemagazin hat noch einige andere Sonderdrucke herausgebracht, wie z.B. Spielend vom Welpen zum Hund
mehr:
Vorschläge, wie man richtig mit seinem Hund spielt.
Tipps zur Hundeerziehung und Kommunikation mit dem Hund.
Lesefutter zum Thema Hundeerziehung finden Sie hier.

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